Katholische Kirche darf Gesamtschulen einrichten
Mittwoch, 30. Juni 2010
(Quelle: Hildesheimer Allg. Zeitung, 30.06.10) Hildesheim/Berlin. Jetzt hat auch Papst Benedikt XVI. den Änderungen im Niedersachsenkonkordat zugestimmt. Damit hat die katholische Kirche die Möglichkeit, eine ihrer Schulen in Hildesheim, Duderstadt, Hannover oder Göttingen zu einer Kooperativen Gesamtschule (KGS) auszubauen. Konkrete Pläne gibt es dafür allerdings noch nicht. In Berlin hat der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) beim päpstlichen Nuntius Erzbischof Dr. Jean- Claude Périsset den Vertrag ratifiziert. Unmittelbare Auswirkungen hat das auf die Standorte Twistringen und Wolfsburg. Dort entstehen katholische Gymnasien, deren Personalkosten das Land übernimmt. Das Niedersachsenkonkordat stammt aus dem Jahr 1965 und regelt unter anderem das Engagement der katholischen Kirche im Schulwesen und ihren Einsatz im karitativen Bereich. Gegenstand des Konkordats ist zudem der Schutz von Sonn- und Feiertagen und die Mitwirkung der Kirche im Rundfunk.
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